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Medienmitteilung vom
18:09:2006 14:40
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Stadtpolizei kontrolliert gewaltbereite Fussballanhänger und verhaftet vier Personen
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Am frühen Samstagabend, 16. September 2006, kontrollierte die Stadtpolizei Zürich im Vorfeld des Fussballspiels FC Zürich (FCZ) – FC Thun im Zusammenhang mit einer Ermittlung 18 mutmasslich gewaltbereite Fussballanhänger. Vier Männer wurden verhaftet und der Staatsanwaltschaft zugeführt. Mit der gezielten Aktion will die Stadtpolizei ein deutliches Zeichen gegen die zunehmende Gewaltbereitschaft gewisser Matchbesucher setzen.
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Anlässlich des Zürcher Fussballderbys vom 19. August 2006 wurden zwei Stadtpolizisten während einer Personenkontrolle von gewaltbereiten Matchbesuchern, die sich mit den beiden kontrollierten Männern solidarisierten, tätlich angegriffen und massiv bedrängt. Vor diesem Hintergrund unterzogen zivile und uniformierte Polizeikräfte vor dem Superleague-Spiel FCZ – FC Thun vom 16. September die mit dem Tram anreisenden Angehörigen eines als gewaltbereit aufgefallenen, inoffiziellen Fanclubs des FCZ einer Personenkontrolle. Unter den zwecks Personenkontrolle vorübergehend verhafteten 18 Personen waren eine Frau und 17 Männer zwischen 17 und 34 Jahren. 14 Personen konnten am Samstagabend nach der Kontrolle wieder nach Hause entlassen werden. Vier Schweizer zwischen 26 und 34 Jahren wurden festgenommen und am Sonntag der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich zugeführt. Alle vier Angeschuldigten erhielten einen Strafbefehl wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte und wurden heute Nachmittag wieder auf freien Fuss gesetzt. Das Strafmass bewegt sich zwischen 14 und 30 Tagen bedingt. Ziel der Kontrolle war einerseits die Ermittlung der Täter und andererseits die Deanonymisierung gewaltbereiter Fussballanhänger. Die Deanonymisierung hat sich als erfolgreiches Instrument, um Ausschreitungen gewaltbereiter Matchbesucher zu vermeiden, bewährt. Insbesondere will die Polizei damit auch Solidarisierungsaktionen verhindern. Immer öfter rotten sich aggressive Matchbesucher zusammen, um private Sicherheitskräfte, Angehörige der Bahnpolizei oder Polizeikräfte massiv zu provozieren und scheuen sich auch nicht, Gewalt gegen diese anzuwenden. Die Stadtpolizei Zürich will mit der Deanonymisierungs-Aktion vom Samstag ein deutliches Zeichen gegen die zunehmende Gewalt im Umfeld von Fussballspielen setzen und den gewaltbereiten Gruppierungen und Mitläufern eine klare Grenze aufzeigen. Gleichzeitig ist die gezielte Aktion auch als Signal der Stadtpolizei zu verstehen, dass sie gegen alle gewaltbereiten Fussballanhänger – egal von welchem Club – konsequent vorgehen wird.
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Stadtpolizei Zürich
Infostelle
Susann Birrer
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